Alexander Ulrich - Mitglied des deutschen Bundestages

Alexander Ulrich - Beruflicher Werdegang :

Alexander Ulrich wurde am 11 Februar 1971 in Kusel, im Südwesten der Rheinland-Pfalz geboren. Nach Beendigung seiner Schullaufbahn, mit dem Hauptschulabschluss, machte er eine Ausbildung zum Werkzeugmacher. Von 1990 bis 1998 war er für die Opel AG als Werkzeugmacher tätig, wobei er aufgrund seiner Mitgliedschaft im Betriebsrat ab 1998 freigestellt war. Als 2. Bevollmächtigter, und Geschäftsführer, schloss sich Herr Ulrich 1998 der IG Metall an, wobei er nebenbei als ehrenamtlicher Arbeitsrichter tätig war.

Politischer Werdegang :

Alexander Ulrich begann seine politische Laufbahn 1994, als er der SPD beitrat, welche er nach 10 Jahren Mitgliedschaft im Jahr 2004 wieder verließ. Nach seinem Austritt bei der SPD war er 2004 Mitbegründer der WASG („Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative“), bei denen er Landesvorsitzender für Rheinland-Pfalz war. Im Jahr 2005 wurde Alexander Ulrich in den Bundestag gewählt, im Jahr 2009 erfolgte seine Wiederwahl als Platz 1 der Landesliste. Seit mittlerweile 5 Jahren ist er nun ordentliches Mitglied des Bundestages und gehört folgenden Ausschüssen bei: Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie dem Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union, bei diesem er als Obmann fungiert.
Ebenso gehört er der Parlamentarischen Versammlung des Europarates als Mitglied an.

Aktuelle politische Meinung :

Im März 2010 prangerte er die andauernde deutsche Blockade gegen Hilfen des verschuldeten Griechenlands an, und gab der Bundesregierung in Form von Frau Merkel die Mitschuld an den Finanzproblemen Griechenlands. Alexander Ulrich sprach sich gegen Sanktionen und für die europäische Solidarität mit Griechenland aus. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde die Stabilität Europas erhöhen und auch Griechenland zu Gute kommen.

Keinerlei Begeisterung hat Alexander Ullrich für die vorgestellten Vorschläge der Europäischen Kommission zur Fortführung der Lissabon-Strategie, „ EU2020“ übrig.
Seiner Meinung nach, habe die Finanz- und Wirtschaftskrise eindeutig gezeigt, das die Strategie von Lissabon, welche bis zu diesem Jahr das Ziel hatte, der wettbewerbsfähigste Wirtschaftsraum der Welt zu werden, grandios gescheitert ist. Leider wird laut Ihm nur die Rhetorik geändert, ansonsten bleibe alles beim alten.

Im Februar 2010 sprach er sich, anlässlich eines Warnstreiks der Flugzeugkette „Easyjet“ für einheitliche Lohn- und Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit am selben Ort aus. Wie im Fall „Easyjet“ geschehen, darf es keine Möglichkeit mehr geben, das Arbeitnehmerrechte von grenzüberschreitenden Unternehmen missbraucht werden.